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Bis später, Max! - Die Liebe kommt, die Liebe geht
(Love Comes Lately, Deutschland 2007, FSK: 12, 85 min.)
Drama    Komödie   

Hier läuft dieser Film!
Kurzbeschreibung:

Mit seinen 80 Jahren kann sich Schriftsteller Max zwar nicht mehr an alles so gut erinnern wie früher. Doch eines vergisst der Charmeur der alten Schule ganz sicher nie: die Frauen. Denen jagt er noch immer nach wie am ersten Tag und ist dabei weder kleineren, unschuldigen Liebeleien, noch leidenschaftlichen, amourösen Abenteuern abgeneigt. Auf seiner ständigen Suche nach der großen Liebe vergisst er allerdings gerne mal, dass zuhause bereits eine Frau auf ihn wartet. (j.b.)


Das sagen die Kritiker zu diesem Film:

Der alte Mann und die Frauen
Die eigenen Träume sind die schönste Realität: Regisseur Jan Schütte schickt in "Bis später, Max! - Die Liebe kommt, die Liebe geht" einen alternden Schriftsteller auf eine erotische Reise in die eigene Fantasie.

Die Frauen, es sind immer die Frauen. Für Max Kohn sind sie die Wurzel allen Lebens, seines Lebens. Regisseur Jan Schütte gönnt dem jüdischen Schriftsteller jede Menge Weiblichkeit in seinem warmherzigen Road-Movie in die Fantasie eines agilen Senioren, der nicht nur erotisch ziemlich agil durch Amerika reist. "Bis später, Max! - Die Liebe kommt, die Liebe geht" basiert auf Kurzgeschichten des Literaturnobelpreisträgers Isaac B. Singer und zelebriert nicht nur das Leben, sondern auch den 87-jährigen österreichischen Schauspieler Otto Tausig, der in der schrullig-liebenswerten Titelrolle ein echtes Kinoereignis ist.

Max ist Schriftsteller und ein Filou, der mit seinen 80 Jahren - vielleicht mehr denn je - die Schönheiten des Lebens genießt. Und die haben zwei Beine und sind von unwiderstehlicher Anziehungskraft. Dieser Max wird von Jan Schütte auf Lesereise geschickt, die der ehemalige Literaturprofessor in Doppelfunktion antritt: Als Autor und Figur seiner eigenen Geschichten - Ähnlichkeiten zu seinem eigenen Leben sind nicht ganz zufällig. Kohn hat Schlag bei den Frauen, lässt sich von ehemaligen Studentinnen verführen und bricht die Herzen der stolzesten Frauen. Sehr zum Ärger seiner eifersüchtigen Dauerfreundin Reisel (Rhea Perlman, "Cheers").

Poetisch und tragisch, lebensfroh und nachdenklich - Jan Schütte inszenierte die Reise des alten Mannes als warmherzige Umarmung des Lebens, die den Frauen mit ähnlicher Begeisterung huldigt, wie es etwa ein Woody Allen tut. In Fragmenten erzählt er kleine Anekdoten aus dem Literaturbetrieb, beobachtet verschmitzt das amerikanische Leben und erkundet tiefgründig das Wesen der Verführung.

Quelle: teleschau - der mediendienst

V:3Rosen Filmverleih, D / AUT 2007, R: Jan Schütte, D: Otto Tausig, Rhea Perlman, Barbara Hershey u.a.

Quelle: teleschau - der mediendienst